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Was kostet eine Terrassenüberdachung 2026? Der große Preis-Report
Wer für das Jahr 2026 eine Terrassenüberdachung plant, sieht sich mit einem veränderten Markt konfrontiert. Während die extremen Materialpreis-Sprünge der Vorjahre (Aluminium-Krise) sich stabilisiert haben, sind die Lohnkosten für Handwerk und Montage gestiegen. Eine Terrassenüberdachung ist heute mehr denn je eine Wertanlage für die Immobilie.
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Inhaltsverzeichnis
Was kostet eine Terrassenüberdachung 2026? Der große Preis-Report
Wer für das Jahr 2026 eine Terrassenüberdachung plant, sieht sich mit einem veränderten Markt konfrontiert. Während die extremen Materialpreis-Sprünge der Vorjahre (Aluminium-Krise) sich stabilisiert haben, sind die Lohnkosten für Handwerk und Montage gestiegen. Eine Terrassenüberdachung ist heute mehr denn je eine Wertanlage für die Immobilie.
Doch was kostet der Traum vom wettergeschützten Sitzplatz wirklich? Reichen 5.000 Euro oder müssen es 15.000 Euro sein? In diesem Ratgeber schlüsseln wir die Kostenfaktoren für 2026 transparent auf – vom einfachen Bausatz bis zum High-End-Lamellendach.
Die Preis-Übersicht 2026: Damit müssen Sie rechnen
Um Ihnen ein erstes Gefühl zu geben, haben wir die Durchschnittspreise für eine Standard-Größe von 5 x 3 Metern (15 m²) inklusive Fachmontage ermittelt.
| Ausführung | Material | Dacheindeckung | Preisspanne (inkl. Montage)* |
| Einstieg | Aluminium (Standard) | Polycarbonat (Kunststoff) | 4.500 € – 6.500 € |
| Mittelklasse | Leimholz (BSH) | VSG-Sicherheitsglas | 6.000 € – 9.000 € |
| Bestseller | Aluminium (Premium) | VSG-Sicherheitsglas | 8.500 € – 13.000 € |
| High-End | Lamellendach | Aluminium-Lamellen | 16.000 € – 24.000 € |
| Solar-Dach | Aluminium | Photovoltaik-Glas | 18.000 € – 28.000 € |
*Hinweis: Preise sind Richtwerte für 2026 inkl. MwSt., abhängig von Region, Schneelastzone und Anbieter.
Die 4 größten Kostentreiber im Detail
Warum kostet das Angebot vom Nachbarn 3.000 Euro weniger? Meist liegt der Unterschied in vier technischen Details.
1. Die Statik & Schneelast (Das unsichtbare Geld)
Ein Dach für das schneereiche Allgäu (Schneelastzone 3) braucht fast doppelt so viel Aluminium wie ein Dach für das milde Rheinland (Zone 1). Verstärkte Sparren und eingeschobene Stahlkerne treiben den Preis, sind aber für die Sicherheit unverzichtbar.
Kosteneffekt: Ein Upgrade auf hohe Schneelast kann den Preis um 15–20 % erhöhen.
2. Die Eindeckung: Kunststoff vs. Echtglas
Hier entscheidet sich Optik und Akustik.
Polycarbonat/Stegplatten: Günstig, leicht, aber laut bei Regen und optisch weniger wertig. Sie vergilben über Jahrzehnte.
VSG (Verbundsicherheitsglas): Der Standard 2026. Es ist schwer (Kran nötig?), leise („Regenprasseln“ statt „Trommeln“) und dauerhaft transparent.
Kosteneffekt: Glas ist im Schnitt 1.500 € bis 2.500 € teurer als Kunststoffplatten (bei 15 m²).
3. Sondermaße vs. Rastermaß
Die Industrie produziert Profile in Rastern (z.B. 3m, 4m, 5m Breite).
Spartipp: Wenn Ihre Terrasse 4,80 Meter breit ist, kaufen Sie ein 5-Meter-Raster und lassen es kürzen (oder wählen gleich 5 Meter).
Teuer: Ein echtes Maßanfertigungs-Dach mit schrägen Anschnitten (z.B. bei einem Hausvorsprung) erfordert Einzelplanung und Sonderproduktion.
4. Die Montagekosten 2026
Unterschätzen Sie diesen Posten nicht. Gute Handwerker sind 2026 knapp und teuer.
Kalkulation: Für eine Standard-Montage (2 Mann, 1 Tag) müssen Sie mit 1.500 € bis 2.500 € rechnen.
Fundament: Sind noch keine Punktfundamente vorhanden? Das Gießen von Betonfundamenten kostet extra (ca. 600 € – 1.000 €).
Wandanschluss: Bei WDVS-Fassaden (Dämmung) werden Spezialanker benötigt, die Material- und Montagezeit erhöhen.
Zubehör: Die versteckten Kosten der „Vollausstattung“
Oft locken Angebote mit einem günstigen Basispreis („Alu-Glas-Dach für 6.999 €“). Doch ein nacktes Glasdach ist im Sommer oft unbenutzbar heiß. Hier die Preise für das wichtigste Zubehör 2026:
Beschattung (Markise):
Unterglasmarkise (manuell): ab 1.800 €
Aufdachmarkise (elektrisch mit Funk): 3.000 € – 5.000 €
Tipp: Ohne Markise wird der Wintergarten zur Sauna. Planen Sie dieses Budget zwingend ein!
Beleuchtung (LED-Spots):
Integriert und dimmbar: 400 € – 800 €
Seitenelemente (Windschutz):
Keilfenster (Glas): ab 800 € pro Seite
Glasschiebewand (komplett): 2.500 € – 4.000 € pro Seite
Senkrechtmarkise (Zipscreen): ca. 1.500 € pro Stück
Sondertrend 2026: Das Solar-Terrassendach
Ein starker Trend für 2026 sind Terrassendächer mit integrierten Solarmodulen (Glas-Glas-Module).
Investition: Deutlich höher (ab ca. 18.000 €).
Amortisation: Das Dach „verdient“ Geld. Bei aktuellen Strompreisen kann sich der Aufpreis gegenüber einem normalen Glasdach in 10–12 Jahren amortisieren. Zudem gibt es (je nach Bundesland) Förderungen oder steuerliche Vorteile (0% MwSt. auf PV-Komponenten).
Fazit & Spartipps
Eine hochwertige Terrassenüberdachung (Alu/Glas) kostet 2026 fertig montiert meist zwischen 10.000 € und 15.000 €. Wer diesen Betrag investiert, erhält eine langlebige Wohnraumerweiterung.
So sparen Sie clever:
Standardmaße nutzen: Planen Sie die Terrasse passend zum Dach-Raster, nicht umgekehrt.
Antizyklisch kaufen: Fragen Sie im Winter (Januar/Februar) an. Viele Anbieter gewähren „Winterrabatte“, um ihre Montage-Teams auszulasten.
Vorbereitung: Graben Sie die Löcher für die Fundamente selbst oder entfernen Sie den Terrassenbelag im Montagebereich. Das spart teure Handwerkerstunden.
Steuer: Nutzen Sie den Steuerbonus für Handwerkerleistungen. Sie können 20 % der Lohnkosten (Montage) von der Steuerschuld abziehen. Achten Sie darauf, dass Material und Lohn auf der Rechnung getrennt ausgewiesen sind.
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